In eigener Sache!

Wenn Vorwürfe öffentlich geäussert werden, bevor es zu einem klärenden Gespräch kommen kann, entstehen manchmal schwierige Situationen. Missverständnisse können zwar immer noch im gegenseitigen Dialog ausgeräumt werden; aber auch die Öffentlichkeit (Sie, liebe Leserinnen und Leser) hat eine Klarstellung verdient.

Durch die Medien erfuhren wir, dass ZUF mehrmals unterstellt wurde, Wahlempfehlungen mit Steuergeldern finanziert zu haben. Wären wir direkt gefragt worden , hätten wir diese Vorwürfe dementieren können, bevor sie öffentlich wurden. So haben wir von unserer Seite das Gespräch mit der SVP und Vertretern des Stadtrates gesucht und falsche Annahmen beseitigen können. Tatsache ist, dass der Verein ZUF keine Steuergelder verwendete für die Wahlempfehlung, mit der er seine Mitglieder und die BewohnerInnen der Region über KantonsratskandidatInnen informierte, die sich für einen massvollen Flughafen und eine gerechte Fluglärmverteilung einsetzten. ZUF weiss, das das nicht erlaubt ist. Deshalb haben wir die Aktion aus Mitgliederbeiträgen finanziert. Von etlichen Mitgliedern haben wir gehört, dass die Wahlempfehlungen hilfreich waren.

Der Vorstand möchte betonen, dass ZUF überparteilich ist. Wir haben klare Kriterien formuliert, nach denen ein Kantonsratskandidat oder eine Kandidatin auf die Empfehlungsliste kamen. So haben wir das Wahlverhalten der amtierenden Mitglieder des Kantonsrats bei den relevanten Abstimmungen zusammengetragen und diejenigen Personen, die in unserem Sinne abgestimmt hatten auf die Liste genommen. Bei den neuen Kandidaten und Kandidatinnen kamen all jene auf die Liste, die einen Fragebogen zurückgeschickt haben, aus dem ersichtlich wurde, dass sie unsere Anliegen vertreten werden. Im Bezirk Bülach konnten KandidatInnen aus allen Parteien empfohlen werden, was beweist, dass die Wahlempfehlung sachbezogen und transparent war (die Kriterien waren auf jeder Wahlempfehlung nachzulesen).

Mit den Unterstützungsgeldern der Gemeinden finanziert ZUF Informationsmaterial, Banner, Aktionen (Mahnfeuer, Fackelzug, Podiumsdiskussionen) %u2013 keine Wahlempfehlungen!

Dem Stadtrat wurde Einsicht in die Buchhaltung gewährt. ZUF ist überzeugt, durch diese Transparenz die Bedenken des Stadtrates von Bülach ausgeräumt zu haben. Da keine Wahlpropaganda mit Steuergeldern finanziert wurde, hofft ZUF weiterhin auf die moralische und finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bülach in der jetzigen Form.

25. Juni 2003, Vorstand ZUF

Screendesign/Html/Css by Cyrill Schneider, Webcreative