Abstimmungskampf um die Flughafeninitiative beginnt

(Artikel Steffen Riedel, ZU)
Die Initianten der Flughafeninitiative haben am 23. August 07 in Opfikon ihre Kampagne vorgestellt. Sie fordern weniger Flugverkehr und mehr Nachtruhe.

Nicht nur auf Plakatwänden wird für weniger Flugverkehr und mehr Nachtruhe geworben. Auch mit markigen Sprüchen auf Bierflaschen soll die Flughafeninitiative den stimm- und trinkberechtigten Zürcherinnen und Zürcher schmackhaft gemacht werden. (sm)

«Wir wollen einen starken Flughafen, aber mit Mass», erklärte Stefan Wey, Präsident des Initiativkomitees der Flughafeninitiative. Mass heisst: Flugbewegungen einschränken, Nachtruhe ausweiten. Seit gestern machen die Plafonierungsbefürworter auf allerhand Werbematerial für ihre Anliegen aufmerksam.

Bis zum 25. November soll dem Stimmvolk nahegebracht werden, gegen eine weitere Zunahme der Flugbewegungen am Flughafen Kloten an der Urne zu votieren. Maximal 250 000 Flugbewegungen pro Jahr und eine garantierte Nachtruhe von neun Stunden will die Initiative festschreiben.

Kein Schaden für Zürich
Die Forderung liesse dem Airport und der Wirtschaft genügend Spielraum, sind sich die Initianten sicher. Mit einem mittelgrossen Airport könnte die Bevölkerung gut leben, so Wey. Denn: «Ein wenig Fluglärm verträgt ja jeder.»

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ab-zuf, 28.8.07

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