Zürcher Regierung zieht den Norden wieder über den Tisch!

NZZ vom 11. Juli 2007
Die Zürcher Regierung will längerfristig ein Rotationsprinzip mit lärmfreien Zeitfenstern für die Flughafenanwohner. Für den Norden ist allerdings kein solches Zeitfenster vorgesehen.

Bei der Anwendung der Variante J für einen künftigen Flugbetrieb (sie enthält eine Pistenverlängerung und eine Konzentration des Flugbetriebs auf Norden und Osten) «kann das auch politisch geforderte Rotationsprinzip zur Anwendung kommen», sagte Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer in ihrer Rede am Freitag in Bern.
Auf Anfrage relativiert Rita Fuhrers Sprecher Gregor Lüthy das Bekenntnis der Regierung zum Rotationsprinzip. Dies sei eigentlich der falsche Begriff. Vielmehr habe die Volkswirtschaftsdirektorin darauf hinweisen wollen, dass mit der Realisierung von Pistenverlängerungen lediglich lärmfreie Zeitfenster für Westen, Osten und Süden eingeführt werden könnten, nicht aber für den Norden. Der Regierungsrat setze sich nach wie vor für eine Bündelung des Fluglärms über wenig besiedeltem Gebiet, das heisst nach Möglichkeit ohne Südanflug, ein.

So Nöd!! Darum stimmen wir im November 07 "Flughafeninitiative JA"

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