Die besondere Lage und der Fluglärm in Boppelsen

Das kleine Dorf, hoch über dem Furttal hat hat eine wunderbare Aussicht.

Wer von Dielsdorf via Regensberg über die Lägern fährt, um in das Furttal nach Buchs oder Otelfingen zu gelangen, durchquert wenige hundert Meter nach der Wasserscheide das Dörflein Boppelsen. Idylle soweit das Auge reicht. Die schön restaurierten Riegelbauten laden zum verweilen ein.

Die schöne Aussicht wird aber rasch getrübt. Plötzlich und auf einen Schlag setzt ein unverhoffter ohrenbetäubender Lärm ein. Flugzeuge, welche die Lägern überqueren kommen aus dem «Lärmschatten» der Hügelkette. Weil Boppelsen (Höhe 520 m.ü.M.) rund 100 m höher liegt als das im Tal liegende Otelfingen oder Regensdorf, ist der Lärm auch entsprechen intensiver. Bekannlich nimmt der Lärm in Quadrat zur Entfernung ab.

Ja, und was denken Einwohnerinnen und Einwohner von Boppelsen über den Fluglärm? Die Meinungen sind gespalten. Einerseits ist man sich der wirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens bewusst. Andererseits macht sich grosse Verärgerung breit über das wankelmütige und zaudernde Verhalten der Regierung. Man ist sich bewusst, dass ein Flughafen immer Fluglärm mit sich bringt und dass dieser Fluglärm auch immer jemanden trifft. Aber nicht immer die Gleichen! Eine vernünftige Verteilung des Fluglärms, eine Begrenzug der Flugbewegungen auf ein vernünftiges Mass und genügend Nachtruhe. Das wäre doch ein Anfang! Und wenn die Fluglärm-Gebühren soweit angehoben würden, so dass für die Fluggesellschaften ein echter Anreiz für den Einsatz von immissionsarmen Flugzeugen bestünde, dann könne man die Sonnenstube der Region auch wirklich geniessen.

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